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Ich lad dich ein zum Maskenball


Wow, einfach Wow!

Vor einer Woche lag eine Einladung für mich auf dem Küchentisch- zum Maskenball!

Die Veranstalter waren und sind mir noch immer unbekannt, ich weiß nicht, wieso ich zu dieser exklusiven Veranstaltung geladen war, aber es hat sich gelohnt.


Ich habe kurzerhand meinen alten Freund Riku eingeladen mich zu bekleiden. Wir hatten wirklich Spaß, wie früher.


Klar, eigentlich wär ich lieber mit Juri hingegangen aber- ich bin immer noch sauer! Und außerdem hätte er sich eh nicht zu benehmen gewusst, so ist das halt. Zwei Kleinkinder zu Hause, naja.


Überall waren wunderbare Kleider und Masken zu sehen, das Gebäude war riesig und das Essen sah köstlich aus!

Auch wenn weder Riku noch ich tanzen können- mit der Zeit haben wir uns eine passende Variation der Schritte angeeignet.


Highlight war die Fuchsjagd, von der ich allerdings wenig mitbekam, da ich in dem Getümmel auf der Suche nach dem falschen Fuchs- oder der Füchsin- eine alte Freundin fand und auf dem Weg zu ihr Riku aus den Augen verlor.

Es war bei der Menge an Menschen leider unmöglich ihn wieder zu finden, er hat sich wohl eine Limousine nach Hause geholt.


Gegen Morgen verließ ich die Veranstaltung dann auch. Mary, eine Freundin hatte sich derzeit um Jamie gekümmert und schlief selig ruhig neben dem Kinderbett.


Alles in allem ein wunderschöner Abend.

11.1.09 15:43


Oh Tannenbaum, Oh Tannenbaum


Weihnachten war erstaunlich ruhig. Ok, ich hatte das Bedürfnis Juri zu töten und das hält sich konstant, aber ansonsten: friedliche Feiertage.


Neben Shoppinggutscheine, Schmuck, Kindersachen und Co hab ich eine...Brustvergrößerung bekommen. Wer hätte es gedacht- von Juri. Grund genug ihn bis ans Ende seiner Tage zu hassen und zu ignorieren.

Klappt ganz gut und solange es ihn nicht stört- perfekt. Idiot!!!


Da kein Tannenbaum gebrannt und keine Einrichtung das Zeitliche gesegnet hat bleibt das Ganze als: normal und besinnlich zu bezeichnen.


Silvester war bis auf Jamies panisches Gebrüll ebenfalls ziemlich ruhig und farbenfroh.Ich denke, das nächste Jahr wird besser weitergehen als das vorherige. Ohne Morde, Verlust und Tränen. Ich hoffe es zumindest, denn an irgendetwas muss ich ja mit Optimismus denken

11.1.09 15:43


Paris, Paris, again and again!


Habe ich mir mein Glück selbst zerstört? Nicht nachgedacht und alles riskiert? Oder habe ich so handeln müssen? Ich mache mir Vorwürfe und doch glaube ich, es gab keinen anderen Weg. Aber werde ich ihn wieder wählen, wenn es keine andere Möglichkeit gibt? Und wieder riskieren alles zu verlieren, was ich liebe?


Es fing mit E-Mails an, es endete damit, dass ich über Nacht von zu Hause floh- ohne ein Wort des Abschieds, ohne irgendwas.

Die Vergangenheit ruht nicht heißt es und irgendwann büßen wir alle für unsere Schuld. Nur, dass ich das etwas anders sehe und das Schicksal austricksen wollte


Schon bei der ersten Mail wusste ich, um wen es sich handelte. Caleb, Andrews Bruder. Und ich wusste auch, dass er gegenüber jedem Polizeibericht skeptisch war, was den Unfalltod seines Bruders anging. Aber ich wusste nicht, was ich anders tun sollte, als ihn von der eigentlichen Spur abzulenken.


Damals, als Andrew mich betrog hab ich eigenhändig versucht sein Leben zu beenden und als es misslang war ich dennoch beruhigt.

Dass Juri offensichtlich etwas mit den defekten Bremsen zu tun hatte war klar, doch ich hätte nie gedacht, dass jemand nachforschen würde.


Falsch gedacht. Caleb fand über ein Jahr später scheinbar entscheidende Hinweise und entschied sich zur Selbstjustiz. Was er nicht wusste: nicht ich hatte die Bremskabel durchtrennt sondern Juri.

Aber als ob ich ihm das auf die Nase binden würde.


Vielleicht war es dumm, vielleicht die einzige Möglichkeit: ich floh nach Paris, um ihn zu treffen und noch viel mehr, um ihn von meiner Familie fern zu halten.

Eigentlich wollte ich ihn treffen, ihn davon überzeugen, dass das alles ein dummes Missverständnis war und er sich irrte.

Nein, das stimmt nicht. Eigentlich wollte ich für mich persönlich mit der Vergangenheit abschließen und ich weiß nicht so recht, was ich mir erhofft habe.


Jedenfalls alles andere, als am Ende des Treffens mit ersten Blessuren in einem Keller aufzuwachen.

Und was wollte Caleb? Rache? Mich leiden sehen? Ich habe Andrew nicht umgebracht. Aber ich hatte, um ehrlich zu sein schon mit meinem Leben abgeschlossen. Besser so, als unter Umständen Juri, Jamie, Jeremy und Julia zu gefährden.


Letztlich kam es dann doch anders: ich rief, auf Calebs Aufforderung hin Juri an und versuchte ihm klar zumachen, dass ich in der Klemme steckte. Und vor allem wo. So ganz hat das nicht geklappt, ich schaffte es allerdings Caleb zu überrumpeln und zu fliehen.


Die Polizei war bereits unterwegs, als er mich einholte, aber er konnte flüchten. Die Gefahr ist nicht endgültig gebannt, aber immerhin lebe ich noch. Juri die ganze Sache zu erklären habe ich aufgegeben, vielleicht ist es besser, wenn er nur die halbe Wahrheit kennt.

11.1.09 15:43


How to be Mother, Sister, Girlfriend and Student


Okay, ich hatte mir das Muttersein stressig vorgestellt. Aber die Realität ist noch viel härter!

Natürlich genieße ich es unbeschwert mit Jamie zu kuscheln- wenn Jeremy ihn denn mal nicht gerade belagert-, doch nebenbei steht da immer noch das Studium vor der Tür, ich versuche all meinen Aufgaben in Haushalt und Leben gerecht zu werden und irgendwie bleibt doch die Hälfte auf der Strecke.


Jamie ist glücklicherweise relativ ruhig- er macht wenig Probleme beim Einschlafen und eigentlich könnte ich sogar ein paar Stunden durchschlafen- wenn da nicht diese Panik wäre, ich könnte etwas verpassen. So schlepp ich mich mehr schlecht als recht durch die Tage, übermüdet und doch mit diesem glücklichen Lächeln auf den Lippen.


Ich mache mir etwas Sorgen um Juri. Inoffiziell ist er der Vater, doch was wird er für Jamie sein? Der Onkel, ein Bekannter, der Papa? Wir haben mit einem Anwalt geredet, der einen...wahrlich riskanten und vollkommen verwirrenden Plan ausgearbeitet hat. Jeremy hat uns Hilfe zugesichert- einerseits steht alles auf unserer Seite, andererseits ist es ein riskantes Spiel: alles gewinnen oder alles verlieren. Und vor letzterem hab ich keine Angst, sondern Panik, es hält mich wach und verfolgt mich in den Träumen.

Was, wenn wir ins Gefängnis müssen und James in eine Pflegefamilie kommt? Ich könnte es nicht ertragen ihn in anderen Händen zu wissen oder wenn Juri weggesperrt wäre. Abgesehen davon, dass ein Gefängnisaufenthalt auch für mich nicht nach Urlaub klingt.

Aber noch bleibt uns nichts, als zu hoffen. Schon wieder.

Es ist schrecklich, so hilflos zu sein.


Ansonsten läuft alles relativ gut. Ich lerne in Jamies Schlafpausen, eine Studentenfreundin hilft mir dabei, das Verpasste nachzuarbeiten.

In ein paar Wochen werde ich wohl wieder studieren- Vollzeit. Auch wenn mir dabei nicht ganz wohl ist.

Jeremy hat es sich nicht nehmen lassen in seinem Heimbüro ein Eckchen für seinen Neffen einzubauen und auch wenn er Jamie manchmal öfter bei sich hat als ich bin ich ihm und auch Julia sehr dankbar für die Mithilfe, denn sonst wäre es unmöglich das alles zu schaffen.

Ich glaube ich hab es ihnen noch nicht gesagt, aber sie helfen mir wirklich sehr.


Juri stellt sich ungeahnt gut mit seinem Sohn an. Noch hat er ihn nicht in die Waschmaschine oder den Trockner stecken wollen.Manchmal ist er sogar etwas übervorsichtig.

Aber ich glaube, das sind wir beide. Ob sich das legt? Ich hoffe es- für Jamie.


Alles in allem haben wir den Alltag gut im Griff und wenn es so weitergeht bleibt nur zu hoffen, dass die Verhandlung im Februar gut geht und Gideon Roses Plan aufgeht. Bis dahin werde ich versuchen die zeit zu genießen.

11.1.09 15:43


Hello Baby!


Oh mein Gott, ich kann es nicht fassen! Man wartet und wartet, getrieben von Zweifeln, Angst, Unsicherheit und Sorgen. Wartet neun Monate...und dann ist es so weit.

Okay, bei mir war es sogar etwas früher so weit!


Juri ist früher geflogen, weil er das letzte mal aus dem Schwangerschaftskurs geflogen ist...Naja, Pech wohl, vielleicht wäre es etwas anders gelaufen, wenn er geblieben wäre. So aber zwang Jeremy mich zum Kurs- mit ihm als Begleitung.

Meine Freude war unmessbar...haha, Achtung Ironie!


Nun, ich glaube wir waren keine fünf Minuten unterwegs, da machte sich so ein seltsames Gefühl in mir breit. Aber ehrlich gesagt war ich zu geschockt, um wirklich vieles zu registrieren: 8. Monat. Zu früh fürs Kind! Aber es war unbestreitbar: der kleine Wurm wollte auf die Welt.

Jeremys Ledersitze tun mir Leid...er bekommt zu Weihnachten neue Bezüge.


Naja, im Krankenhaus kam dann die nicht gerade beruhigende Nachricht, dass ich in wenigen Stunden Mama wäre. Mutter. Ich. Jetzt. Natürlich, irgendwann wärs soweit gewesen aber fast 1 ½ Monate zu früh? Völlig unerwartet? Ganz plötzlich?

Es dauerte eine Ewigkeit, es dauerte für mich Jahrzehnte...irgendwann traf auch Juri ein und dann, ja dann ging's los.


Fünf Stunden, 6? Ich weiß es nicht mehr, Minuten wurden zu Stunden und Stunden zu Sekunden. Ich verlor Zeitgefühl und konnte mich nur auf diese enorme Anstrengung konzentrieren aber dann...

dann war es da. War er da. So klein, so schutzlos und wunderschön. In diesem Moment hatte sich alles gelohnt, wurde alles belohnt. Das Warten, die Zweifel, die Anstrengung.


Juri und ich hatten kaum Zeit uns weiter mit stillem Blick auf den Kleinen Wurm, der hilfsbedürftig in meinen Arm lag zu beschäftigen, da kam schon die Frage, die wir Monat um Monat fort geschoben hatten: Wie soll er denn heißen?

Juri hat sich scheinbar mehr Gedanken gemacht, als er zugab und auch wenn es jedem seiner Wesenszüge widersprach...James soll er heißen. James, wie unser Vater. James, wie der, der sich im Grabe umdrehen und Juri erwürgen würde...ach was, mich würde er wohl ebenfalls einen Kopf kürzer machen.


Nachdem Jamie in Juris Obhut gegeben worden war und ich mich einen Moment vom Stress erholen konnte warteten auch schon die ersten Gratulanten. So richtig hab ich das gar nicht mitbekommen, scheinbar waren es Verwandte, die ich größtenteils kaum kenne.

Jeremy hat nebenbei noch die Vaterschaft Juris umändern lassen. Natürlich, wie konnte ich glauben, wir könnten eine einfache Familie werden, wo die Rollen klar verteilt waren? Ich habe keine Ahnung, wie wir das schaffen sollen, aber irgendwie muss es gehen.


Die Anstrengung war leider noch nicht vollends vorüber, auch wenn der Tag in meinen Augen schon weitaus länger als 24 Stunden war, denn als Juri endlich das Zimmer betrat- war Jamie weg.

Die Worte, er sei nur vorsorglich an ein Beatmungsgerät angeschlossen worden beruhigten nicht wirklich aber mehr tun als warten und hoffen konnte ich eh nicht tun- und so vergingen die nächsten Tage, in denen ich den kleinen Engel lediglich durch Glasscheiben betrachten konnte. Die weiche Haut nicht berühren durfte. Ihn nicht im Arm halten konnte.


Muttergefühle sind echt ätzend, denn sie kommen ohne Vorwarnung und wenn sie da sind...dann lösen sie die hormongesteuerten Heulanfälle der Schwangerschaft ohne Gnade ab. Ich werd noch zum Weichei!

Aber solange ich damit Jamie schützen kann wird es schon sein Gutes haben...warten wir ab.

11.1.09 15:42


You can trust NOBODY!
 
Manchmal fragt man sich wirklich, warum Dinge passieren. Ab und an kann man sie sich erklären, gesteht sie sich aber nicht ein. Und manchmal, da hat man einfach keine Ahnung.
 
Es fing mit diesen Anrufen an. Jede Nacht, jedesmal nicht zurückverfolgbar und mit Stimmenverzerrer. Jedesmal diese Botschaft, die Mörderin meines Bruders würde neben Jeremy liegen. Aber Julia ist keine Mörderin. Das ergibt alles keinen Sinn!
 Es fing mit diesen Anrufen an, es endete mit einem Krankenhausaufenthalt und der panischen Angst vor jedem fremden Gesicht.
 
Ich wollte spazieren gehen und im Grunde war der Tag friedlich. Ein nettes Gespräch mit einer mir Unbekannten, ein Messer und der Frieden war zerstört.
Ich habe keine AHnung was es sollte, glücklicherweise war Ian zur Stelle.
Ich kam mit einer kleienren Wunde davon, doch diese Worte...es ist erst vorbei, wenn es vorbei ist. Wieso?! Ich weiß es nciht. Ich habe keine Ahnung! Und das macht mir Angst. Es war kein Anschlag auf mich, es war einer auf mein Baby!
Wie soll ich es schützen, wenn ich mich selbst nciht schützen kann und wer tut soetwas schreckliches?
 
Doch der Schrecken hatte noch kein Ende gefunden.  Am Abend wollte ich mich eingeltich entspannen aber: denkste!
Es wurde eingebrochen und das Ziel war wiedermal ich. Erneut war es Ian, der mir das Leben rettete. Die Klinge, die meinen Unterleib treffen sollte, die mein Kind zerfetzen sollte verfehlte das Ziel nur knapp. Ich spürte Schmerz, sah und roch das Blut, hörte meinen eigenen erstickten Schrei.
 
Das nächste, an das ich mich wieder klarer erinnern kann ist der Moment, in dem Ian verscuhte die Wunde an meiner Seite zu versorgen und ein Schuss von draußen seinen Kopf nur um Milimeter verfehlte.
 
Als die Polizei eintraf war der Einbrecher tot.
Was mich beunruhigt sind seine Worte...ich habe seinen Tod nicht gerächt, den Tod meines Bruders. Aber es war nicht Lucius!
Ist er tot? Ist er lebendig? Will ER mir das antun?! Ich hab Angst.
Nicht um mich sondern um das Kind. Wieso will man es mir nehmen? Was hat es denn getan? Ich wünschte, es wäre ein Alptraum, aus dem ich erwache...
26.10.08 11:56


Elternfragen für Anfänger
 
Juri ist wieder da! Übers Wochenende. Aber wenigstens etwas.
Er hat mir auch was mitgebracht: Deutsche Brezeln, Lebkuchen und so'n Kram. Und ein Dirndl! Ich hab mich so weggelacht...
 
Naja, irgendwann kamen wir dann auf den Namen des Kindes zu sprechen. Er beharrt auf Sailor Bunny. Gehts noch schlimmer? Nun gut, von Garfield und Goofy war ich auch nicht angetan...wir haben uns also erstmal entschlossen das Thema an Julia abzutreten. Die ist sicher kreativ in der Namenssuche. Dafür helf ich ihr ja beim Hochzeitsplanen!
 
Außerdem müssen wir Jeremy unbedingt davon überzeugen, dass Cowns nicht in ein Kinderzimmer gehören. Da sind wir uns nämlich einig: die Viecher sind gruselig und fördern eine psychische Störung bei der Entwicklung des Kindes, die irgendwann dazu führen, dass es zum Mörder mutiert!
Also muss Jeremy das Zimmer umgestalten. Und da er das sicher nciht freiwillig macht bekommt er im gleichen Atemzug mitgeteilt, dass er patenonkel wird. Ja, toller Plan, was?
 
Im Übrigen haben wir endlich drüber gesprochen, wie wir nun so zueinander stehn, denn eigentlich war's ja aus...bis zu der Nacht und jetzt..argh.
Kompliziert ist es nach wie vor und es wird wohl im Leben nicht mehr einfach, aber Juri hat mir Treue versprochen. Und meinte, dass ihm egal ist, was Jeremy sagt. Ob es wirklich so einfach geht? Ich weiß es nicht, aber wir schaffen's irgendwie. Wir müssen! Und das Gefühle sich nciht einfach abschalten lassen haben wir gemerkt, Wie der Rest der Welt darauf reagiert...tja, das ist halt fraglich...
4.10.08 01:56


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