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How to be Mother, Sister, Girlfriend and Student


Okay, ich hatte mir das Muttersein stressig vorgestellt. Aber die Realität ist noch viel härter!

Natürlich genieße ich es unbeschwert mit Jamie zu kuscheln- wenn Jeremy ihn denn mal nicht gerade belagert-, doch nebenbei steht da immer noch das Studium vor der Tür, ich versuche all meinen Aufgaben in Haushalt und Leben gerecht zu werden und irgendwie bleibt doch die Hälfte auf der Strecke.


Jamie ist glücklicherweise relativ ruhig- er macht wenig Probleme beim Einschlafen und eigentlich könnte ich sogar ein paar Stunden durchschlafen- wenn da nicht diese Panik wäre, ich könnte etwas verpassen. So schlepp ich mich mehr schlecht als recht durch die Tage, übermüdet und doch mit diesem glücklichen Lächeln auf den Lippen.


Ich mache mir etwas Sorgen um Juri. Inoffiziell ist er der Vater, doch was wird er für Jamie sein? Der Onkel, ein Bekannter, der Papa? Wir haben mit einem Anwalt geredet, der einen...wahrlich riskanten und vollkommen verwirrenden Plan ausgearbeitet hat. Jeremy hat uns Hilfe zugesichert- einerseits steht alles auf unserer Seite, andererseits ist es ein riskantes Spiel: alles gewinnen oder alles verlieren. Und vor letzterem hab ich keine Angst, sondern Panik, es hält mich wach und verfolgt mich in den Träumen.

Was, wenn wir ins Gefängnis müssen und James in eine Pflegefamilie kommt? Ich könnte es nicht ertragen ihn in anderen Händen zu wissen oder wenn Juri weggesperrt wäre. Abgesehen davon, dass ein Gefängnisaufenthalt auch für mich nicht nach Urlaub klingt.

Aber noch bleibt uns nichts, als zu hoffen. Schon wieder.

Es ist schrecklich, so hilflos zu sein.


Ansonsten läuft alles relativ gut. Ich lerne in Jamies Schlafpausen, eine Studentenfreundin hilft mir dabei, das Verpasste nachzuarbeiten.

In ein paar Wochen werde ich wohl wieder studieren- Vollzeit. Auch wenn mir dabei nicht ganz wohl ist.

Jeremy hat es sich nicht nehmen lassen in seinem Heimbüro ein Eckchen für seinen Neffen einzubauen und auch wenn er Jamie manchmal öfter bei sich hat als ich bin ich ihm und auch Julia sehr dankbar für die Mithilfe, denn sonst wäre es unmöglich das alles zu schaffen.

Ich glaube ich hab es ihnen noch nicht gesagt, aber sie helfen mir wirklich sehr.


Juri stellt sich ungeahnt gut mit seinem Sohn an. Noch hat er ihn nicht in die Waschmaschine oder den Trockner stecken wollen.Manchmal ist er sogar etwas übervorsichtig.

Aber ich glaube, das sind wir beide. Ob sich das legt? Ich hoffe es- für Jamie.


Alles in allem haben wir den Alltag gut im Griff und wenn es so weitergeht bleibt nur zu hoffen, dass die Verhandlung im Februar gut geht und Gideon Roses Plan aufgeht. Bis dahin werde ich versuchen die zeit zu genießen.

11.1.09 15:43
 


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