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Paris, Paris, again and again!


Habe ich mir mein Glück selbst zerstört? Nicht nachgedacht und alles riskiert? Oder habe ich so handeln müssen? Ich mache mir Vorwürfe und doch glaube ich, es gab keinen anderen Weg. Aber werde ich ihn wieder wählen, wenn es keine andere Möglichkeit gibt? Und wieder riskieren alles zu verlieren, was ich liebe?


Es fing mit E-Mails an, es endete damit, dass ich über Nacht von zu Hause floh- ohne ein Wort des Abschieds, ohne irgendwas.

Die Vergangenheit ruht nicht heißt es und irgendwann büßen wir alle für unsere Schuld. Nur, dass ich das etwas anders sehe und das Schicksal austricksen wollte


Schon bei der ersten Mail wusste ich, um wen es sich handelte. Caleb, Andrews Bruder. Und ich wusste auch, dass er gegenüber jedem Polizeibericht skeptisch war, was den Unfalltod seines Bruders anging. Aber ich wusste nicht, was ich anders tun sollte, als ihn von der eigentlichen Spur abzulenken.


Damals, als Andrew mich betrog hab ich eigenhändig versucht sein Leben zu beenden und als es misslang war ich dennoch beruhigt.

Dass Juri offensichtlich etwas mit den defekten Bremsen zu tun hatte war klar, doch ich hätte nie gedacht, dass jemand nachforschen würde.


Falsch gedacht. Caleb fand über ein Jahr später scheinbar entscheidende Hinweise und entschied sich zur Selbstjustiz. Was er nicht wusste: nicht ich hatte die Bremskabel durchtrennt sondern Juri.

Aber als ob ich ihm das auf die Nase binden würde.


Vielleicht war es dumm, vielleicht die einzige Möglichkeit: ich floh nach Paris, um ihn zu treffen und noch viel mehr, um ihn von meiner Familie fern zu halten.

Eigentlich wollte ich ihn treffen, ihn davon überzeugen, dass das alles ein dummes Missverständnis war und er sich irrte.

Nein, das stimmt nicht. Eigentlich wollte ich für mich persönlich mit der Vergangenheit abschließen und ich weiß nicht so recht, was ich mir erhofft habe.


Jedenfalls alles andere, als am Ende des Treffens mit ersten Blessuren in einem Keller aufzuwachen.

Und was wollte Caleb? Rache? Mich leiden sehen? Ich habe Andrew nicht umgebracht. Aber ich hatte, um ehrlich zu sein schon mit meinem Leben abgeschlossen. Besser so, als unter Umständen Juri, Jamie, Jeremy und Julia zu gefährden.


Letztlich kam es dann doch anders: ich rief, auf Calebs Aufforderung hin Juri an und versuchte ihm klar zumachen, dass ich in der Klemme steckte. Und vor allem wo. So ganz hat das nicht geklappt, ich schaffte es allerdings Caleb zu überrumpeln und zu fliehen.


Die Polizei war bereits unterwegs, als er mich einholte, aber er konnte flüchten. Die Gefahr ist nicht endgültig gebannt, aber immerhin lebe ich noch. Juri die ganze Sache zu erklären habe ich aufgegeben, vielleicht ist es besser, wenn er nur die halbe Wahrheit kennt.

11.1.09 15:43
 


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